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Lymphdrainage

(nur Privatleistung)

Bei einer Lymphdrainage wird die Aktivität der Lymphgefäße bzw. der Pumpmechanismus des Flüssigkeitstransportes behandelt und aktiviert. Bei Patienten mit chronischen Erkältungskrankheiten sind die Lymphknoten am Hals oft stark angeschwollen. Bei einem gestörten Lymphsystem staut sich Körperwasser im Gewebe und lässt Lymphknoten anschwellen. Der Physiotherapeut massiert nun mit speziellen Massagegriffen vorsichtig die Körperstellen und führt das sich stauende Gewebewasser mit der Lymphdrainage zurück in die Blutgefäße.
Die Lymphdrainage beugt Ödemen vor und unterstützt durch den gleichmäßigen Fluss der Lymphflüssigkeit ein funktionierendes Immunsystem.

Die Lymphdrainage unterstützt den gleichmäßigen Fluss im Lymphsystem
Das Lymphsystem ist ein wichtiges Gefäßsystem im menschlichen Körper und das Herzstück der Immunabwehr Es leitet abgestorbene und defekte Zellen und Krankheitserreger aus dem Körper ab. Pro Tag werden physiologisch 2-3 Liter Lymphflüssigkeit im Körper transportiert.

Lymphgefäße befinden sich neben den Blutgefäßen. Sie verästeln sich im ganzen Körper. In ihren Bahnen transportieren sie die Lymphflüssigkeit, bestehend aus Lymphozyten, zum Herz und sorgen mit ihre Blutkörperchen für eine starke Immunabwehr.

Zur Anwendung kommt die Lymphdrainage vor allem nach Operationen, da dann besonders viel Flüssigkeit und defekte Zellen abtransportiert werden müssen. Geeignet ist die Lymphdrainage ebenso bei chronischen Entzündungen und Schmerzen der Gelenke, Sehnen, Knochen oder Muskeln. Bei Muskelkrämpfen, gestauten oder schweren Beinen (auch beim Sport) ist meist der Lymphtransport eingeschränkt und eine Massage wohltuend und schmerzlindernd.